„Folk Around the World“ lautete der auf Anhieb ins Auge fallende Titel der Veranstaltung, zu welcher der GV Frohsinn Rot am Sonntag, den 16.11.2025 in die Multifunktionshalle geladen hatte. Unser Dirigent Christoph Rehorst hatte uns in den Wochen zuvor auf dieses Konzert vorbereitet, und so waren wir froh, unser Erlerntes nun endlich dem zahlreich erschienenen Publikum vorzutragen. Mit dem Einzug der 60 Sängerinnen und Sänger begann die musikalische Reise durch die Welt mit dem Lied „Down in the river to pray“, einem geistlichen Volkslied aus Amerika. Anschließend erklang als Einstimmung auf die bevorstehende besinnliche Zeit „El noi de la mare“, ein katalonisches Weihnachtslied.
Die vom Männerchor gesungenen Lieder „Im grünen Wald“ und „Ein Tiroler wollte jagen“ führten das Publikum nach Deutschland und in den Alpenraum. Rouven Dittmann rief in seiner anschließenden Moderation zum „Stillen Gedenken“ unseres Anfang des Monats verstorbenen Ehrenvorsitzenden Will Stegmüller auf. Er liebte die Berge – ihm zu Ehren sang der Chor das italienische Berglied „Benia calastoria“. Danach erklang das Kirchenlied „Tebe poem“, zu Deutsch „O Herr, gib Frieden“. Mit dem Lied „Kad si bal mala, mare“ führte der Weg weiter nach Dalmatien, die nächste Station war Neuseeland, das bekannte Lied „Wellerman“ kam zur Aufführung.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt des „Chörle“. Unter der Leitung von Ronja Tropf begann der Chor mit „Un poquito cantas“, einem Kinderlied aus Südamerika. Von Abschied und Trennung handelt das skandinavische Volkslied „Vem kann segla“. In „Alles wieder gut“ geht es um Lebensfreude durch die Kraft des Singens. Wie man mit einfachen Mitteln Regen- und Gewittergeräusche erzeugen kann, konnte man beim Lied „Thula Sizwe“, einem südafrikanischen Lied miterleben. Hier war das Publikum mit einbezogen, klang ziemlich echt das Wetter. Begeisternder Beifall war den jungen Sängerinnen und Sängern gewiss.
Nun nahm der Frauenchor Aufstellung. Als erstes Lied wurde das Spiritual „Hush, somebody’s calling my name“ gesungen. Madga Rusnyak kündigte danach zwei Lieder an, die das Publikum auf die grüne Insel Irland führten. Das etwas melancholische Lied „Down by the Sally Gardens“ und das Segenslied „May the road rise to meet you“. “Guantamera” aus Kuba und „Les Champs Elysées“, Lieder, die wohl jeder kennt, ermunterten dann das Publikum, kräftig mitzuklatschen und mitzusingen. Ein besonderes Highlight folgte mit dem Lied „Brenna tuats guat“, einem Lied in Wiener Mundart, das Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus.

Mit „Evening rise“, „Der Mond ist aufgegangen“, bei dem zum Schluss noch das Publikum gefordert war mitzusingen, und den Schlussworten der Vorsitzenden Ute und Michael endete dieser schöne Konzertabend.
An dieser Stelle nochmals ein herzliches „Danke“ an ALLE, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ein besonderer Dank auch noch an die Musiker Ronja, Lena, Daniel und Aaron.
