Projektchor auf Abschlussfahrt in Schottland (Letzer Teil)

 

Am Morgen des 12.08.2015 (Mittwoch) erwartete uns wie die Tage zuvor wieder ein typisches schottisches Frühstück. Auch heute hieß es danach wieder Koffer packen und im Bus zu verstauen sodass wir uns auf den Weg zu den heutigen Etappenzielen machen konnten. So verließen wir dann so gegen halb 9 Uhr unser Nachtquartier und fuhren erneut nach Edinburgh, heute jedoch um dort etwas Freizeit zu genießen. Ob Stadtbummel, Sightseeing oder gemütliches Shoppen, jeder hatte etwas gefunden um die verbleibende Zeit in der großen Stadt sinnvoll zu nutzen.

Edinburgh ist seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt von Schottland (bis dahin war es Perth), seit 1999 ist Edinburgh außerdem Sitz des Schottischen Parlaments. Edinburgh ist mit fast 500.000 Einwohnern nach Glasgow die zweitgrößte Stadt Schottlands. Die Stadt liegt an Schottlands Ostküste und auf der Südseite des Firth of Forth.
Der Tourismus ist ein weiteres wichtiges Element der Wirtschaft Edinburghs. Es ist nach London die am meisten von ausländischen Besuchern besuchte Stadt in Großbritannien. So besuchten im Jahre 2013 ca. 3,45 Mio. Touristen die Stadt, davon 1,3 Mio. aus dem Ausland. Die größte Gruppe der ausländischen Touristen waren US-Amerikaner vor den Deutschen.

Es hieß nun pünktlich um Mittag am Bus zu sein der am Waterloo Place auf uns wartete damit wir auf jeden Fall pünktlich am Fährhafen sind. Das klappte dann auch wie immer super und wir konnten uns in Richtung Newcastle auf den Weg machen. Zunächst ging es durch die Randbezirke von Edinburgh bis zur Auffahrt auf die A1, weiter vorwiegend an der Küste entlang via Tranet, Haddington, Berwick-upon-Tweed, kurzer „technischer Halt“ in Alnwick, Morpeth nach Newcastle welches wir bei tollen 22 Grad und Sonnenschein kurz nach 15 Uhr erreichten.
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Auch hier dann zuerst einmal die Klärung aller Formalitäten mit den Behörden, anschließend der Bezug der Kabinen auf der Fähre und „traditionsgemäß“ beim Ablegen eines Schiffes das Versammeln auf Deck dem Oberdeck um die Ausfahrt aus dem Hafen mitzuerleben. Diese legte dann pünktlich um 17 Uhr ab. Man hatte auch aus den beiden Bussen den Großteil der noch verbliebenden Getränke mit an Deck genommen. In geselliger Runde bei Bier, Wein und Sekt wurde viel erzählt, gelacht und so manches Liedchen an Bord geschmettert, die Stimmung war einfach super. Langsam neigte sich auch dieser Tag dem Ende zu und man begab sich zu später Stunde in die Kabine um etwas zu schlafen und auszuruhen.

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Am nächsten Morgen, Donnerstag den 13. August 2015 konnte ab 7:00 Uhr auf der Fähre gefrühstückt werden. Gegen 9:30 Uhr wurde dann Ijmuiden/Amsterdam erreicht. Das Auschecken und die Einreise in die Niederlande erfolgte dann recht zügig und kurz nach 10 Uhr waren auch schon die beiden Busse entladen. Nach passieren von Utrecht, Arnheim, dem Grenzübergang Elten, Wesel, Oberhausen fuhr Bus 1 in Richtung Leverkusen weiter, Bus 2 machte einen kleinen Schlenker via Köln um unsere Reisebegleiterin Barbara dort abzusetzen. Aufgrund von Baustellen waren leider auch Staus angesagt was unserer Reisezeit leider etwas verlängerte. Dafür bekamen die Teilnehmer von Bus 1 eine kleine Stadtrundfahrt (Stadion, Bayer Werke usw.) zwecks Stauumgehung gratis. Kurz vor Siegburg 30 Minuten Boxenstopp auf einer Autobahnraststätte, hier wurde auch ein kleiner Imbiss eingenommen. Danach an Montabaur und Limburg vorbei, Frankfurt, Mönchhof-Dreieck, Darmstädter Kreuz auf die Zielgerade der A5 bis nach Walldorf. Ankunft in Rot um 17:30 Uhr, Bus 2 der über Köln gefahren war kam einige Minuten später an. Vor dem Gasthaus „Zur Sonne“ warteten auch schon ein paar Angehörige um die Teilnehmer der Reise abzuholen.

Einen schöne und erlebnisreiche Woche ging hiermit zu Ende, jeder Teilnehmer ging mit der Gewissheit nach Hause die letzten Tage etwas ganz Besonderes erlebt zu haben. Zum Schluss des Berichtes nochmals ein herzliches „Dankeschön“ an ALLE die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben. Besonders zu erwähnen sind aber an dieser Stelle Anja Vogel vom A&A Reiseteam und unser 2. Vorsitzender Michael Thome welche die Hauptarbeit der Planung und Durchführung geleistet haben.

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(Gruppenbild aller Teilnehmer vor dem Loch Lomond)

 

Projektchor auf Abschlussfahrt in Schottland (Teil 3)

Nach der ersten Nacht in Oban war am Montag, den 10. August 2015, schon wieder recht früh Frühstücken angesagt, auch hier typisch „schottisch“ wie in den Tagen zuvor. Nach dem Frühstück wurde noch kurz wetterfeste Kleidung eingepackt denn es war für heute kein gutes Wetter angekündigt. Das Tagesziel heute, die mystische Insel „Iona“. Doch zunächst setzte sich die gesamte Mannschaft gegen 9:00 Uhr per Fuß in Richtung Fährhafen in Bewegung, der ein paar hundert Meter vom Hotel entfernt lag. Kurzfristig wurden zwecks Verpflegung während des Tages von Anja und Barbara noch Sandwiches mit „fangfrischem“ Belag (Lachs, Garnelen usw.) organisiert (wie sich später herausstellte sorgte das für etwas Verwirrung auf dem Fährhafen ;-)). Doch zunächst erst einmal alle Mann ins Terminal und die entsprechenden Tickets kaufen. Da die Sandwiches nicht pünktlich angeliefert wurden (sie wurden direkt zur Fähre gebracht) hatte unsere Fähre 20 Minuten Verspätung beim Auslaufen. Unsere beiden Busse waren auch an Board, so konnte also die Überfahrt zur Insel Mull starten. Diese dauerte bei ruhiger, aber frischer See ca. 30 Minuten. Auf der Insel Mull angekommen wurden gleich unsere Busse bestiegen und die Fahrt quer über die Insel konnte beginnen.

Die „Isle of Mull“ ist eine Insel der Inneren Hebriden vor der Nordwestküste Schottlands. Die höchste Erhebung der Insel ist der 966 Meter hohe Ben More. Das Zentrum der Insel ist Tobermory mit etwa 1000 Einwohnern, insgesamt leben auf der Insel etwa 2700 Menschen. Mull ist inzwischen eine touristisch gut erschlossene Insel, überregional bekannt ist die Whiskybrennerei Tobermory Distillery, die 1798 gegründet wurde.

Es regnete leider immer noch recht kräftig als wir in Fionnport ankamen. Von hier aus ging es mit der nächsten Fähre zur Insel Iona. Dort angekommen stürmte die Mannschaft erst einmal in das an der Anlegestelle gelegene Restaurant um das zweite Frühstück einzunehmen, sich aufzuwärmen oder einfach nur um wieder trocken zu werden.

Die „Isle of Iona“ gilt als ein spirituelles Zentrum Schottlands, als der Ort, von dem sich das Christentum in die Highlands verbreitet hat. Weißer Sandstrand säumt die Ufer und ein Spaziergang lohnt sich, auch wenn Iona nicht mal 6 km lang und max. zweieinhalb Kilometer breit ist. Im Jahre 563 kam Columban mit zwölf Männern von Irland nach Iona und gründete dort das Kloster Iona Abbey. Von Iona aus verbreitete sich das Christentum in Schottland und Nordengland, und galt mehrere Jahrhunderte lang als „Heilige Stätte“.
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Da sich nun jeder die Zeit bis zur Rückfahrt selbst einteilen konnte wie er wollte, verteilte sich die Gruppe. Ein paar besuchten „Iona Abbey“, andere machten einen Spaziergang durch/um die Insel und andere verblieben im Restaurant.
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Als um 16:30 die Fähre zurück zur Insel Mull ablegte regnete es leider immer noch, man kann sagen wir haben an diesem Tag wirklich „schottisches Wetter“ erwischt. Wieder durchquerten wir die Insel Mull bis zum Fährhafen in Craignure. Die Fähre die um 19:00 Uhr losfahren sollte hatte 20 Minuten Verspätung (sie hatte die von uns morgens verursachte Verspätung nicht wieder aufgeholt). Es war echt gemütlich im warmen Innern der Fähre und es wurden vom Projekt- als auch Männerchor ein paar Lieder zum Besten gegeben. Der Rückmarsch zum Hotel erfolgte zügig da uns wieder ein 3-Gänge Menü als Abendessen erwartete. Der Rest des Abends ließ man gesellig an der Hotelbar oder in den angrenzenden Pubs ausklingen.
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Nach dem Frühstück am Dienstag, den 11. August 2015, hieß es Koffer packen und im Bus verstauen, sodass wir gegen halb 10 Uhr von Oban in Richtung Luss losfahren konnten. Der Weg führte uns an vielen kleinen Städtchen vorbei bevor wir den Loch Awe erreichten. Der Loch Awe hat die typisch langgezogene Form eines in der Eiszeit durch Gletscher entstandenen Sees. Er ist 37 km lang, durchschnittlich nur etwa einen Kilometer breit, er ist der drittgrößte See Schottlands. Am Loch Awe befinden sich u.a. auch Wasserkraftwerke und auf den Inseln des Sees stehen mehrere Burgruinen. Die bekannteste Ruine ist allerdings jene des „Kilchurn Castles“, welches oftmals mit dem Castle aus dem Film „Highlander“ verwechselt wird. Hier legten wir einen kurzen Fotostopp ein.
Dann kurz vor 11 Uhr Ankunft in Inverary, welches am Ufer des Meeresarmes Loch Fyne liegt und mit ca. 600 Einwohner nicht gerade groß ist, jedoch ein touristisches Zentrum in der Region bildet. Der Großteil des inneren Bereiches von Inveraray ist denkmalgeschützt. Einige besuchten hier das Inveraray Castle, machten einen Stadtbummel oder tranken gemütlich den zweiten Kaffee des Tages.
Gegen Mittag setzten wir unseren Tagestrip fort und fuhren in Richtung Luss, am Westufer des Loch Lomond gelegen. Hier war nun das Highlight des heutigen Tages, oder besser gesagt das eigentliche Ziel der Schottlandreise angesagt — „Einmal am Loch Lomond das Lied Loch Lomond zu singen“. Kurze Geschichte zum Lied: Das Gedicht Loch Lomond soll auf einem Brief beruhen, den der junge Soldat Donald McDonald vom Clan Keppoch an seine Geliebte Moira nach dem zweiten Jakobitenaufstand von 1745 geschrieben habe, während er im Carlisle Castle auf seine Hinrichtung für seine Beteiligung am Aufstand wartete. Möglicherweise auf der Grundlage dieses Briefes dichtete Andrew Lang seine berühmten Verse „The Bonnie Banks o’ Loch Lomond“, die um 1876 erschienen. Sein Gedicht wurde im Laufe der Jahre vertont und ist heute ein traditionelles schottisches Volkslied.
Der Loch Lomond ist mit einer Fläche von etwa 71 km² der größte See Schottlands. Er erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über eine Länge von 39 km, ist bis zu 8 km breit und bis zu 190 m tief und seit 2002 Teil des Nationalparks „Loch Lomond and the Trossachs“, er gilt als der schönste See Schottlands.
So wurde auf einem Steg vor dem See in grandioser Umgebung Aufstellung genommen. Zuerst alle die mitsingen wollten um „Loch Lomond“ zu singen, dann sang der Projektchor die Lieder „This little light of mine“, „Halleluja“ und das „Badner Lied“, zum Abschluss der Männerchor die Lieder „Die Rose“ und als Premiere auf dieser Fahrt „Rock me“, welches einen super Beifall erntete. Dann noch das obligatorische Gruppenbild bevor wir kurz nach 2 Uhr Luss verließen um in Richtung Edinburgh zu fahren.
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Doch zuvor mussten wir Glasgow durchfahren, welches mit ca. 600.000 Einwohnern die größte Stadt Schottlands ist. Glasgow liegt am Fluss Clyde und gilt im Gegensatz zur schottischen Hauptstadt Edinburgh als „Arbeiterstadt“. Auch interessant, 1990 wurde (statt London oder Edinburghs) überraschenderweise Glasgow 6. Europäische Kulturhauptstadt. Aufgrund des in Edinburgh stattfindenden „Festivals“ war es diesmal nicht möglich die gesamte Reisegruppe in einem Hotel unterzubringen. So fuhr jeder Bus ein anderes Hotel an, wo nach der Zimmerverteilung das Abendessen eingenommen wurde. Um 18:30 dann die Abfahrt nach Edinburgh zum Besuch des Military Tattoo’s (wer wollte) oder für einen gemütlichen Abend in der Stadt.
Das Edinburgh Military Tattoo ist das größte Musikfestival Schottlands. Es findet seit 1950 jedes Jahr im August auf dem Platz direkt vor dem Edinburgh Castle statt. Es werden dazu jeden Sommer auf der Esplande eigens dafür Tribünen aufgebaut die für ca. 8.600 Zuschauer Platz bieten. Ursprünglich war das Edinburgh Military Tattoo ausschließlich der Militärmusik gewidmet, heute verfügt es über ein stark erweitertes Programm. Traditionell feste Bestandteile des Programms sind die Auftritte der „Massed Pipes and Drums“, der „Highland Spring Dancers“ und des „Lone Pipers“. Die „Massed Pipes and Drums“ sind eine eigens für das Military Tattoo aus mehreren Militärkapellen zusammengestellte Formation von Dudelsackspielern und Trommlern. Die Tänzerinnen der „Highland Spring Dancers“ zeigen vor allem Tänze zu traditioneller schottischer Musik. Der „Lone Piper“ spielt auf den Zinnen der Burg zum Gedenken an die Gefallenen der britischen Armee.
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Es war schon sehr faszinierend und ein Augenschmaus was da dem Zuschauer geboten wurde, teilweise konnte man den ganzen Details gar nicht so schnell folgen wie sie aufgeführt wurden. Ein bunter Reigen an Programmpunkten, ohne Pause, teilweise mehrere verschiedene Gruppen auf einmal auf dem Platz. Abschluss und Höhepunkt ist jedes Jahr der Massenauftritt aller Teilnehmer.

Kurz nach Mitternacht dann die Rückfahrt zum Hotel welches kurz vor 1:00 Uhr erreicht wurde. Mit dem Wissen heute einen super und wahrscheinlich unvergesslichen Tag erlebt zu haben legte man sich schlafen.

Projektchor auf Abschlussfahrt in Schottland (Teil 2)

Am 3. Tag der Reise, Samstag den 08. August 2015, war schon recht früh Frühstücken angesagt. Das Buffet im Hotel war mit einem typisch schottischen Frühstück aufgebaut. Spezialitäten sind z.B. „Haggis“ (Besteht aus dem Magen eines Schafes der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst.) und „Black Pudding“ (Hierbei handelt es sich um eine Art Blutwurst mit Hafer und wird in der Pfanne angebraten). Das ist/war nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall einen Versuch wert.

Um 8.30 Uhr dann die Abfahrt nach Dunkeld. Dunkeld ist eine Kleinstadt am Fluss Tay in den Schottischen Highlands. Hier befindet sich die Ruine einer gotischen Kathedrale die aus dem Jahr 1325 stammt. Bereits um das Jahr 600 gab es hier schon ein Kloster wo sich auch seit 849 die Reliquien des Missionars Columban befinden. Dunkeld war deshalb jahrhundertelang das religiöse Zentrum Schottlands. Vor der Ruine wurde dann auch Aufstellung genommen und sowohl der Projekt- als auch der Männerchor gaben ein paar Lieder in dieser herrlichen Landschaft zum Besten. .
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Gegen 10 Uhr waren wieder alle Teilnehmer im Bus und die Reise wurde in Richtung Aberfeldy (Grafschaft Perthshire) fortgesetzt. Ziele dort, die Highland Games und der Besuch einer Whisky-Distillery. Nach ca. 30 Minuten Fahrt sind wir dann dort bereits schon angekommen. Die Reisegruppe wurde geteilt, ein Teil besuchte schon ab dem frühen Mittag die Highland Games oder machte einen Stadtbummel, der Rest der Truppe besuchte die ortsansässige Distillery mit Führung und anschließendem Tasting.
Aberfeldy ist ein Ort mit ca. 2000 Einwohnern im Tal des Flusses Tay und liegt in einer landschaftlich reizvollen Gegend des Schottischen Highlands. Der Ort ist im englischsprachigen Raum vor allem wegen des Volkslieds „The Birks of Aberfeldy“ (Die Birken von Aberfeldy) des schottischen Dichters Robert Burns bekannt.

So machte sich dann die eine Gruppe auf den Weg zu den Highland Games die zu diesem Zeitpunkt schon recht zahlreich besucht waren. Die Highland Games sind traditionelle Veranstaltungen mit sportlichen Wettkämpfen und waren ursprünglich Bestandteil der Treffen schottischer Clans. In Schottland gibt es jährlich bis zu 100 Highland Games, die bekanntesten Spiele finden alljährlich Anfang September in Braemar statt. Diese stehen unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II., deren traditioneller Sommersitz das nahegelegene Balmoral Castle ist und die deshalb regelmäßig persönlich anwesend ist.
Die Highland Games werden von traditioneller Musik, besonders dem Dudelsackspiel, und Tänzen begleitet. Auch hierbei werden Wettkämpfe ausgetragen. Die Spiele sind ein Volksfest für die ganze Gesellschaft und locken auch hunderttausende Touristen an.
Die Highland Games stammen aus der Zeit der keltischen Könige in Schottland. Sie wurden ausgetragen, um die stärksten und schnellsten Männer Schottlands zu finden, die dann oft für den König Leibwächter und Boten wurden.
Disziplinen der Wettbewerbe sind z.B. Cycling, Tug-o-War, Wrestling, Hill Race, Highland Dancing usw. Die berühmtesten Disziplinen (gehören zu den Heavyweights) sind „Tossing The Caber“ (Baumstammwerfen), „Putting the Stone“ (Steinstoßen) oder „Throwing the Hammer“ (Hammerwerfen). Bei den Highland Games gibt es über 50 verschiedene Sportarten.
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Die andere Gruppe begab sich zur Produktionsstätte des Dewar-Whiskys. Etwas Geschichte hierzu: Die Brennerei am Ortsrand wurde 1896 durch die Brüder John und Tommy Dewar am Ufer des Tay gegründet. Die Produktion von Whisky begann 1898, 1925 ging die Destillerie an Distillers Company Limited (DCL) und damit 1930 an Scottish Malt Distillers über. 1972 wurde die eigene Mälzerei geschlossen und die Anzahl der Brennblasen auf vier verdoppelt. Seit 1998 gehört die Brennerei zu Bacardi.
Bei der englischsprachigen Führung wurden die einzelnen Schritte erklärt und man konnte die Produktion beginnend von den Rohstoffen bis hin zur Einlagerung in die Holzfässer sehen. Nach Ende der Besichtigung war dann je nach vorangegangener Anmeldung das „Special Tasting“ mit mehreren Proben oder das „Normal Tasting“ angesagt.
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Nach kurzer Stärkung begab sich dann auch dieser Teil der Gruppe zu den Highland Games und/oder machte eine Stadtbummel. Da es etwas windig und kühl wurde, war man froh als es dann gegen 17 Uhr wieder zurück ins Hotel in Blairgowrie ging. Auch heute konnte sich wieder jeder aus den vorgegebenen Vorschlägen sein 3-Gänge Menü aussuchen. Sangeskamerad Volker Jobst und seine Ehefrau Elke feierten an diesem Tag Ihren 23. Hochzeitstag. Das war nun Anlass für den Männerchor noch vor dem Servieren des Abendessens Aufstellung zu nehmen und ein kleines Ständchen zu singen. Beim „Kölner Hoch“ übernahm Dieter Stegmüller das Solo, beim anschließenden Spiritual „Good News“ wurden die Soli von Norbert Anzlinger und Dieter Stegmüller gesungen. Den Rest des Abends ließ man sich dann wie am Vortag gesellig an der Hotelbar oder in den angrenzenden Pubs ausklingen.
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Am nächsten Tag, Sonntag der 09. August 2015, war das Frühstück noch früher angesetzt als am Tag zuvor, und konnte zwischen 7:00 und 8:00 Uhr eingenommen werden (Wer mochte auch wieder mit Haggis und/oder Black Pudding). Heute hatten wir ein Geburtstagkind unter uns, Evi Hofmann wurde 15 Jahr alt und bekam einen extra Geburtstagskuchen serviert. Danach hieß es Koffer packen und im Bus verstauen sodass wir gegen halb 9 Uhr von Blairgowrie in Richtung Scone Palace fahren konnten, welchen wir dann auch schon kurz vor 9 Uhr erreichten. Leider waren die großen Schlosstore noch nicht geöffnet (da hatte wohle jemand verschlafen 😉 ) und wir mussten in den Bussen vor der Einfahrt noch ein Weilchen warten bevor wir die Einfahrt passieren und zum Busparkplatz vor dem Schloss fahren durften. Gleich neben dem Parkplatz hat man auch mal eine Herde der Highland Cattles (Schottische Hochlandrind) zu Gesicht bekommen. Scone Palace ist ein schottisches Schloss in der Nähe der Stadt Perth (hier wurde z.B. der „Stein von Scone“ aufbewahrt auf dem die Könige Schottlands gekrönt wurden) und besitzt einen aypischen Baustil: Ein großer Mittelturm markiert das Zentrum, rechts und links des Turmes schließen sich niedrigere Flügel an. Schmalere Ecktürme verzieren die Enden. Das Schloss hat drei Etagen, die Innenräume sind reich mit Stuckwerk oder Holzelementen verziert (Die „Splendid Gallery“ ist 46 m lang und der größte bebaute Raum Schottlands).
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Nach der Führung hatte man noch etwas Zeit sich in Schloss Shop oder Park aufzuhalten bevor wir schon wieder am Bus sein mussten um unser nächstes Ziel anzusteuern. Zunächst fuhren wir durch die Stadt Perth (auch hier fanden gerade Highland Games statt), weiter via Crieff, vorbei am Loch Earn und Inverardran zu unserem Mittagsstopp in Tyndrum. Der Überlieferung nach liegt Tyndrum in der Nähe des Schlachtfelds von Dalrigh. Dort soll „Robert the Bruce“, auf dem Rückzug, nachdem er bei Methven von den Engländern geschlagen worden war, vom Clan MacDougall angegriffen worden sein und eine weitere Niederlage erlitten haben.
Kurzer Boxenstopp und Stärkung hier, um kurz vor halb 2 Uhr Weiterfahrt auf der A85 nach Oban, dem Ziel unserer heutigen Reise. Während der einstündigen Fahrt wurde wiederum „Loch Lomond“ im Bus geprobt welches dann auch von Mal zu Mal besser klang.
Oban ist eine Stadt, liegt an der Westküste und hat ca. 9000 Einwohner. Sie liegt wunderschön in einer Bucht, der die kleine Insel Kerrera vorgelagert ist. Der Ort mit heute fast städtischem Charakter war bis ins 19. Jahrhundert hinein ein kleines Fischerdorf. Mit der Dampfschiff-Ära und dem Eisenbahnanschluss wuchs Oban zum Zentrum der Westküste und zum Hauptfährhafen für die Inneren und Äußeren Hebriden.
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Nachdem die Zimmerverteilung abgeschlossen und diese bezogen waren, war noch etwas Freizeit angesagt. Viele machten einen Stadtbummel, manche besuchten die ortsansässige „Oban Distillery“ (einer der ältesten (1794), aber auch kleinsten Brennereien in Schottland) und mache machten es sich auch einfach nur gemütlich und ruhten aus. Gegen 19:00 Uhr traf man sich im großen Speisesaal des Hotels, auch hier gab es wieder ein 3-Gänge-Menü nach Wahl.
Im Anschluss an das Essen war noch die Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung zum McCaig’s Tower zu machen, fast alle waren dabei. Der McCaig’s Tower oberhalb der Stadt ist der nicht fertiggestellte Nachbau des Kolosseums in Rom. Der ortsansässige Bankier John Stuart McCaig ließ das Monument 1897 bauen um die einheimischen Arbeiter während der arbeitsarmen Wintermonate zu beschäftigen und seiner Familie ein Denkmal zu setzen, das Bauwerk wurde jedoch nie fertiggestellt.
Diese Umgebung war nun eine super Kulisse um wieder ein paar Lieder zu singen. Der Projektchor war zuerst an der Reihe, es erklangen die Lieder „This little light of mine“, dem „Halleluja“ und das „Badner Lied“. Es wurde nun aber so langsam bedrohlich trübe und dunkel am Himmel, das ließ unseren Dirigenten aber unbeeindruckt und so nahm dann auch der Männerchor Aufstellung. Während den Liedvorträgen von „Ein wandernder Geselle“, „Weit, weit weg“, „Schieme“ und „Aus der Traube in die Tonne“ wurde man dann zwar ein paar Mal nass, aber das ließ uns nicht abhalten die Lieder zu Ende zu singen.
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Wer nun wollte konnte sich noch in der Stadt ein schönes Plätzchen zum Ausklingen des Abends suchen oder verbrachte die Zeit gemütlich an der Hotelbar bevor man sich aufs Zimmer zur nächtlichen Ruhe begab.

 

Projektchor auf Abschlussfahrt in Schottland (Teil 1)

Der vor einiger Zeit ins Leben gerufene Projektchor des GV Frohsinn Rot hatte sich bei der Gründung unter anderem auch das Ziel gesetzt den „Projektabschluss“ mit einer Fahrt nach Schottland zu begehen. In den Monaten zuvor wurde immer wieder fleißig geprobt und einige Lieder einstudiert. In wochenlanger Vorbereitung wurde die Fahrt sorgfältig geplant und alles Entsprechende organisiert da die Reisegruppe mit Mann und Maus aus 91 Personen bestand und z.B. Unterkünfte für solche große Gruppen in Schottland kein leichtes Unterfangen ist. Hauptverantwortlich dafür waren hier neben dem 2. Vorsitzenden Michael Thome vor allem auch Anja Vogel vom A&A Reiseteam, die hier schon mal vorab erwähnt, einen tollen Job gemacht haben.

So traf man sich dann am Donnerstagmorgen, den 06. August 2015 schon ab 6:30 Uhr zum Vorbereiten der Abfahrt. Neben dem Verstauen der Koffer wurde auch noch Proviant in fester und flüssiger Form für „unterwegs“ eingeladen. So waren die Stauflächen der 2 Busse (Firma Ikarus) gut gefüllt als sich dann die Reisegruppe pünktlich gegen 7:00 auf zur großen Fahrt machte.
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Schottland, da gehört natürlich Whiskey dazu, eine kleine Kostprobe davon und zur Einstimmung für die nächsten Tage gab es dann für manche schon kurz nach dem Passieren des Ortsausganges von Rot. Auffahrt auf die A5 in Walldorf, danach am Walldorfer Kreuz auf die A6, bei Hockeheim auf die A61 Richtung Speyer, dies waren die ersten Autobahnkilometer die zurückgelegt wurden. Vorbei an Alzey, Rheinböllen, Koblenz, Mendig kam man recht zügig und ohne größere Staus voran. Gegen halb 10 Uhr wurde der erste Stopp am Rasthof „Brohltal-Ost“ eingelegt. Hier hatte man die Gelegenheit sich etwas die Beine zu vertreten und eine Kleinigkeit einzukaufen, auch das erste oder zweite Frühstück zu sich zu nehmen. Kurz nach 10 Uhr waren wieder alle Teilnehmer im Bus und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Nach dem Passieren von Köln, Kerpen und Mönchengladbach wurde bei Kaldenkirchen die deutsch-niederländische Grenze überschritten, nächste Station war nun gegen 11:45 Uhr das an der Grenze liegende Venlo.

Venlo ist eine niederländische Stdt der Provinz Limburg, hat etwas über 100.000 Einwohner und liegt an der Maas. Zum Stadtbezirk Tegelen gehört z.B. auch das bekannte Klosterdorf Steyl. Eine Stunde Pause wurde hier vorgegeben die für jeden zur freien Verfügung stand. So wurde ge-shopt, gebummelt, gegessen oder einfach nur in der strahlenden Sonne verweilt.
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Um 12.45, alle Leute pünktlich am Bus wie auch die ganze Zeit später (war echt eine vorbildliche und disziplinierte Truppe), wurde die Fahrt dann Richtung Amsterdam fortgesetzt. Mittlerweile hatten wir auch unsere 2. Reiseführerin Barbara an Board, sie war nun im Bus 1 (Anja in Bus 2) und in Venlo zugestiegen. Sangesfreund Herbert Sauter hatte sich gut vorbereitet und erklärte nun während der Fahrt viel Wissenswertes und manche Details über die Niederlande was mit viel Beifall bedacht wurde. Im Anschluss gab es dann von Anja und Barbara weitere Reiseinformationen für alle Teilnehmer. Nun wurde auch das erste Mal das Lied „Loch Lomond“ angestimmt und geübt das später in Schottland gesungen werden soll. Außerplanmäßig erfolgte eine Durchfahrt von Eindhoven bevor wir dann gegen 15 Uhr leider noch vor dem Erreichen des Fährhafens eine Zwangspause aufgrund der vorgegeben maximalen „Lenkzeiten“ einlegen mussten. Diese wurde jedoch sinnvoll genutzt und fleißige Helfer hatten im Handumdrehen eine Verpflegungsstation aufgebaut bei der sich jeder mit selbst belegten Brötchen für die Fährüberfahrt eindecken konnte.
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Nach der 45 minütigen Zwangspause wurde anschließend das letzte noch kurze Teilstück der heutigen Busfahrt angetreten, kurz vor halb 5 dann Ankunft in Ijmuiden. Nach dem Einchecken am Terminal konnten auch gleich die Zimmer auf der Fähre bezogen werden, die beiden Busse verschwanden im riesigen Bauch der Fähre zur sicheren Überfahrt nach Newcastle. Kurz auf der Fähre legte diese dann auch schon um 17:30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein ab.
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Wie beim Auslaufen üblich versammelt man sich auf Deck um das Ablegen des Schiffes und die Ausfahrt aus dem Hafen mitzuerleben, Bei gemütlichem Beisammensein, essen, trinken ließ man den Tag ausklingen bevor man sich in die Kabine bei sehr ruhiger Seenacht zum Übernachten begab.
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Am nächsten Morgen, Freitag den 07. August 2015 konnte ab 7:30 Uhr auf der Fähre gefrühstückt werden. Hier bekam man schon mal den ersten Eindruck vom reichhaltigen englischen / schottischen Frühstück. Gegen 10:00 Uhr wurde dann Newcastle erreicht. Newcastle ist eine Stadt im Nordosten von England und liegt am Nordufer des Flusses Tyne. Von hier stammen z.B. Eric Burdon , Sänger der Animals und der Sänger der australischen Hard-Rock-Band AC/DC Brian Johnson, hier aufgewachsen ist auch der Musiker Makr Knopfler (bekannt als Sänger und Gitarrist der Band Dire Straits).

Nachdem man ausgecheckt und die Formalitäten der Einreise hinter sich gebracht hatte, standen auch schon die 2 Busse am Terminal parat sodass wir um 11:00 Uhr MEZ (10:00 Uhr englische Sommerzeit die ab jetzt gilt) die Fahrt fortsetzen konnten. Während der Fahrt gab es nun von unseren Reiseleiterinnen die ersten Informationen bezüglich der Geschichte Englands und Schottlands, der Herkunft des Namens Schottlands, der Besiedlung von Großbritannien im Allgemeinen und vieles, vieles mehr. Nach der Vorbeifahrt an diversen kleineren Städtchen dann kurz vor halb 12 Uhr ein wichtiger Haltepunkt, die Grenze zwischen England und Schottland wurde erreicht. Hurra, wir sind nun endlich in Schottland.
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Zahlreiche Bilder wurden beim Fotostopp vor dem Schottlandschild geschossen, auch eine Tasse Kaffee oder ein kleiner Imbiss war willkommen. Aufstelllung hat dann zuerst der Projektchor genommen und mit den Liedern „This little light of mine“ und dem „Halleluja“ aus dem Film „Shrek“ wurden die zahlreichen anwesenden Zuhörer erfreut. Der (kleine) Männerchor sang anschließend das Lied „Am kühlenden Morgen“ welches wirklich sehr gut zu der Stimmung und Landschaft gepasst hat.

Aber was ist denn Schottland überhaupt, was gibt es dort zu sehen ?, hier ein paar Zahlen und Fakten dazu:

Schottland ist ein Landesteil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Irland, umfasst das nördliche Drittel der Insel Großbritannien und hat eine Fläche von 78.772 km² (dies entspricht ungefähr der Fläche von Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zusammen). Die schottische Hauptstadt ist seit 1437 Edinburgh (vorher Perth), die größte Stadt ist aber Glasgow. Schottland hat knapp 5,5 Millionen Einwohner (jedoch über 30 Millionen Schafe), die Amtssprachen sind Englisch, Schottisch-Gälisch und Scots, die Staatsform ist eine parlamentarische Monarchie (Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II). Südlich grenzt es zwischen dem Solway Forth im Westen und dem Fluss Tweed an der Ostküste auf 96 km an England. Es teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands (hier leben nur ca. 4% der Bevölkerung), die Central Lowlands und die Southern Uplands. Schottland zählt ca. 787 Inseln (die meisten davon an der Westküste), der höchste Berg Schottlands ist der 1344 m hohe Ben Nevis bei Fort William. Durch die zerklüftete Landschaft der Highlands entstanden viele Seen und teils tief eingeschnittene Meeresarme, die in Schottland als Loch bezeichnet werden. Die bekanntesten Beispiele sind der Loch Ness und der größte See Schottlands Loch Lomond. Der Bevökerungsschwerpunkt ist der Central Belt zwischen Edinburgh und Glasgow.

Gegen 12:00 Uhr dann die Weiterfahrt durch die schottischen Low-Lands in Richtung Melrose. Die Fahrt führte zuvor vorbei an der Kleinstadt Jedburgh mit seiner wichtigsten Sehenswürdigkeit, der „Jedburgh Abbey“, einer der 4 Grenzland-Abteien. Melrose ist eine Stadt mit knapp über 2000 Einwohnern am Ufer des Flusses Tweed. In Melrose befindet sich die Ruine von Melrose Abbey, wo das Herz des schottischen Königs Robert I., genannt „Robert the Bruce“, beerdigt sein soll.
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Nach einer kurzen Stärkung und einem Stadtbummel ging es dann auch schon kurz vor 14 Uhr wieder weiter, nächster geplanter Halt, Fotostopp bei South Queensferry, eine Stadt am Südufer des Firth of Forth und ca. 15 km westlich des Stadtzentrums von Edinburgh gelegen. Hier konnte eine imposante Eisenbahnbrücke bestaunt werden, welche dann auch zig-mal abgelichtet wurde. Um nicht ganz trocken am Ufer zu stehen wurde eine Kiste Bier aus dem Bus geholt und von einigen bei guter Stimmung gemütlich mit Aussicht auf die Brücke getrunken, andere verkürzten sich die Pause mit einem leckeren Eis das es im kleinen Shop nebenan zu kaufen gab.
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Die letzte Etappe des Tages führte uns von Queensferry aus an Perth (war bis 1975 Hauptstadt der damaligen Grafschaft Perthshire) vorbei zu unserer Unterkunft in Blairgowrie, welche etwa 19 km nordnordöstlich von Perth und etwa 25 km nordwestlich von Dundee liegt und ca. 9000 Einwohner hat. Nach kleineren Problemen mit der Zimmerverteilung wurden diese dann auch gleich bezogen und gegen 20:00 Uhr traf man sich im großen Speisesaal des Hotels. Zuvor musste jedoch noch die „flüssige“ Nahrung an der Hotelbar bestellt werden damit man beim Abendessen am Anfang nicht trocken am Tisch saß (Hintergrund: Eine Getränkeaufnahme am Tisch ist zwar üblich, aber grundsätzlich geht der Brite einfach eine ¼ Stunde vorher an die Bar, bestellt sich ein Getränk und nimmt es mit an den Tisch). Aus vorgegebenen Vorschlägen konnte sich jeder sein 3-Gänge Menü aussuchen welches dann auch zügig serviert wurde und wirklich sehr gut geschmeckt hat. Den Rest des Abends ließ man dann gesellig an der Hotelbar oder in den angrenzenden Pubs ausklingen, wie man hörte auch mit Teilnahme an einer Karaoke-Veranstaltung.