Spargelessen des Frauenchores

Am 05. Juni fand unser alljährliches Spargelessen statt, natürlich in unserem Vereinslokal „Zur Sonne“ !
Unser neuer Wirt hat unsere Erwartungen übertroffen. Als Beilagen zum Spargel gab es neben Schinken auch noch Schweine- und Putenschnitzel frisch aus der Pfanne. Alles in allem sehr lecker! Was will an mehr ! Schade, das die Spargelsaison so kurz ist.

Der MGV Reichartshausen feierte sein 175-jähriges Bestehen

DAm Samstag, den 01.06.2019 machte sich der Männerchor des GV Frohsinn Rot auf zu seinem 2. Freundschaftssingen in diesem Jahr. Dazu traf man sich bereits um 17:00 Uhr vor dem „Gasthaus zur Sonne“ und fuhr mit dem Bus nach Reichartshausen, wo der MGV 1844 sein 175-jähriges Bestehen feierte.

Nachdem unser Dirigent Thomas Reisig eingetroffen war, wurde auch gleich kurz eingesungen, sodass wir rechtzeitig den am Freundschaftssingen beteiligten Vereinen zuhören konnten.

Da unsere Lieder beim letzten Auftritt vor einer Woche beim Publikum so gut ankamen, sangen wir diese auch an diesem Abend. Zuerst die Pop-Ballade „Only You“, danach „Männer“ von Herbert Grönemeyer und zum Schluss „Rock mi“ – Wenn der Maibaum wieder auf dem Dorfplatz steht. Auch dieses Mal wurden die Liedbeiträge mit viel Beifall bedacht.

Bevor es wieder Richtung Heimat ging, verweilten wir noch gemütlich auf dem Festplatz und genossen das herrliche Wetter an diesem Abend.

Liederkranz Lampenhain wurde 100 Jahre alt

Am Samstag, den 25.05.2019 fand der zweite der 3 Festtage zum 100-jährigen Jubiläum des Liederkranz Lampenhain statt. Hierzu fanden sich die Sänger des Männerchores bereits um 16:00 Uhr zum angekündigten Freundschaftssingen befreundeter Chöre im schönen Odenwald ein. (Lampenhain ist ein Ortsteil von Heiligkreuzsteinach). Nach kurzem Einsingen folgte auch gleich als erster Verein des Abends der Auftritt des Männerchores, welcher 3 Liedvorträge beinhaltete.

Als erstes brachte der Chor eine A‘Cappella-Version der Pop-Ballade „Only You“, danach die Vertonung von Herbert Grönemeyer`s „Männer“ zu Gehör, beide mit Soli von Norbert Anzlinger. Das „Rock mi“ — Wenn der Maibaum wieder auf dem Dorfplatz steht — bildete den Abschluss unserer Gesangsbeiträge, hierbei übernahm unser 2. Vorsitzender Michael Thome den Solopart.

Alle Liedvorträge wurden mit großem Applaus bedacht, was uns zeigte dass wir die richtige Liedauswahl für diesen Anlass getroffen hatten.

Nachdem wir noch einigen Chören zugehört und uns auf dem schönen Festplatz etwas „gestärkt“ hatten war auch schon wieder die Heimfahrt angesagt. 

Feierliche Neueröffnung des Gasthauses zur Sonne

Am Freitag, den 03.05.2019, fand nach längerer Zeit der Pächterlosigkeit die Neueröffnung unseres Gasthauses „Zur Sonne“ statt.

Zuerst erfolgte die Begrüßung der Anwesenden und Ehrengäste (Darunter neben unserem Ehrendirigenten Kuno Schnader, unserem Ehrenvorsitzenden Willi Stegmüller, auch die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Runde, sowie einige Gemeinderäte) durch unseren 1. Vorsitzenden Michael Pisot.

In seiner kurzen Eingangsrede zeigte er sich erfreut, dass es uns gelungen ist mit der Familie Koszela wieder einen Pächter für das Gasthaus „Zur Sonne“ gefunden zu haben. Er wünschte dem neuen Pächter einen guten Start und eine glückliche Hand beim Führen des Lokals. Zusammen mit unserem 2. Vorsitzenden Michael Thome überreichte er nun einen Blumenstrauß und einen Begrüßungstrunk an das Pächter-Ehepaar.

Es folgten nun die Liedvorträge des Männerchores unter der Leitung von Georg Feuerstein der an diesem Abend den Chor dirigierte.

In ihren Grußworten skizzierte die stellvertretende Bürgermeistern Frau Runde kurz die Geschichte „der Sonne“ und sprach von einem einzigartigen Ereignis wie die früher im Familienbesitz befindliche Sonne an den Gesangverein übergegangen ist. Sie dankte auch allen Verantwortlichen im Verein die diesen Neuanfang möglich gemacht haben, verbunden mit ihrem Appell an die Bevölkerung, das Gasthaus „Zur Sonne“ zu besuchen. Als Geschenk überreichte sie die Uhr der Gemeinde und wünschte zum Abschluss den Pächtern, ihrem Team und dem Verein für die Zukunft alles Gute.

Im Anschluss spielte die aus Wiesenbach angereiste „Why Not Big Band“ die ersten Lieder. Die Mitglieder dieser Band sind gute Freunde unseres neuen Wirtes (Robert betrieb 13 Jahre lang eine Gaststäte in Wiesenbach) und ließen es sich nicht nehmen den Eröffnungsabend mit einigen Liedern zu umrahmen.

Er gab nun das „Buffet“ frei, von dem jeder Anwesende gerne und reichlich kostete. So konnte man schon erste Eindrücke sammeln was zukünftig in der „Sonne“ serviert wird. Rundum waren nur sichtlich zufriedene Gesichter zu sehen, denn das Essen schmeckte wirklich allen sehr gut.

Musikalisch untermahlt wurde der Abend mit weiteren Klängen der „Why Not Big Band“ die eine super Stimmung in den Saal brachte und schloss dann bei gemütlichem Beisammensein.

Wir wünschen unseren neuen Pächtern ein guten Einstieg und eine erfolgreiche und schöne Zeit mit uns und mit allen Gästen aus nah und fern. Wir freuen uns sehr dass wir nun wieder ein bewirtschaftetes Vereinsheim haben.

„Sing in den Mai 2019“

Aufgrund der positiven Resonanz vom letzten Jahr überlegte man sich im  verantwortlichen Bereich des Vereins ob man das „Singen in den Mai“ in diesem Jahr nicht noch etwas „attraktiver“ machen könnte. Neben dem Männerchor, sollte nun auch der Frauenchor, als auch ein extra ins Leben gerufener Projektchor an diesem Event teilnehmen. Der Projektchor startete daher schon Mitte März mit den Proben und übte in nur 5 Singstunden zwei Lieder ein.

Alle Chöre sangen sich vor dem Event noch kurz ein, wobei alle Dirigenten sämtlichen Liedern noch den letzten Schliff verpassten. Gegen 18:30 Uhr und bei Sonnenschein begaben sich die Sängerinnen und Sänger dann zum Römerplatz, wo bereits zahlreiches Publikum anwesend war. Unser 1. Vorsitzende Michael Pisot begrüßte alle Gäste und freute sich sichtlich über den regen Besuch der Veranstaltung. Im Anschluss und einer kleiner Stärkung zuvor formierte sich der Männerchor auch schon für den Vortag seiner ersten Lieder.

Nach einer kurzen Pause nahm dann der Projektchor Aufstellung und legte mit seinem Dirigenten Christoph Rehorst und etwas Lampenfieber einen astreinen Auftritt hin, der von den anwesenden Zuhöreren mit viel Beifall bedacht wurde.

Immer noch kamen weitere Besucher zum Römerplatz was uns wirklich sehr, sehr freute. Jetzt stand der Auftritt des Frauenchores unter der Leitung von Gerhard Schramm auf dem Programm. Mit ihren Liedern begeisterte auch der Frauenchor das Publikum und zeigte ein breites Spektrum des Repertoires.

Nun war wieder etwas Zeit sich zu unterhalten und für „Nachschub“ zu sorgen, bevor sich der Männerchor mit seinem Dirigenten Thomas Reisig nochmals zu seinem zweiten Auftritt aufstellte. Nach dem anschließenden Schlusswort des Vorstandes ging es in den gemütlichen Teil des Abends über.

Trotz den etwas „kleineren (technischen) Problemen“ an diesem Abend, kann man sicherlich sagen das es ein gelungener Event war und wir uns bemühen werden, diesen im nächsten Jahr mit weiteren neuen Ideen und Verbesserungen fortzusetzen.

An dieser Stelle allen Helfern die hierzu beigetragen haben ein herzliches Dankeschön, auch ein besonderer Dank an die DLRG Rot die uns an diesem Abend bezüglich Bereitstellung verschiedenster Dinge super unterstützt hat.

Generalversammlung des GV „Frohsinn“ Rot am 16.03.2019

Bei der Eröffnung der Generalversammlung des Geschäftsjahres 2018/19 begrüßt der 1. Vorsitzende Michael Pisot den Ehrenvorsitzenden Willi Stegmüller, die anwesenden Ehrensänger, den Frauen- und Männerchor sowie alle Anwesenden. Er gibt auch bekannt, dass die Tagesordnung fristgerecht in den Gemeindenachrichten veröffentlicht wurde und keine schriftlichen Anträge eingegangen sind.

Unter der Leitung des Vizedirigenten Georg Feuerstein bringt nun der Männerchor zwei Lieder zum Vortrag, zum Gedenken der verstorbenen Mitglieder singt der Chor „Stern auf den ich schaue“.
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Ehrungen für fleißigen Singstundenbesuch erhielten:

Im Frauenchor: Waltraud Stegmüller, Sabrina Wiegleb, Magda Rusnyak, Christa Peichl, Ute Thome, Elke Hofmann, Gertrud Speckert.
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Im Männerchor: Willi Stegmüller, Anton Schuhmacher, Friedbert Becker, Hubert Arnold, Georg Feuerstein, Norbert Anzlinger.
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Auch Sänger/innen die von auswärts zur Singstunde kommen wurden mit einem Weinpräsent bedacht: Johanna Göft, Volker Jobst, Claudius Becker, Roland Schwarz, Michael Pisot, Bernd Stegmüller und Herbert Sauter.

Ein Novum bei einer Hauptversammlung war dann die Vorstellung der neuen Sängerkleidung die für das Jubiläumsjahr 2020 – Der GV Frohsinn Rot wird 100 Jahre alt“ – angeschafft werden soll. Die drei „Models“ Rouven Dittmann, Benjamin Speckert und Benjamin Heinzmann führten gekonnt die drei noch in der Auswahl stehenden Kombinationen vor. Nach gewissenhafter Prüfung entschieden sich die Anwesenden per Abstimmung für eine der Kombination.

Nach einer kurzen Pause erläutert Claudius Becker der anwesenden Versammlung die geplanten Änderungen der Satzung, die aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) notwendig sind. Den Änderungen wird einstimmig zugestimmt.

Es erfolgt der Bericht des Schriftführers Karlheinz Dittmann. Ob Besuch von Sängerfesten, Singen an Geburtstagen, Jubiläen und sonstigen Veranstaltungen, Prunksitzung, Auftritte der verschiedenen Garden, Singen in den Mai, Workshops, Ferienspaß, Singstundenabschluss, Ausflüge von Männer- und Frauenchor, Kerwe, Nikolausaktion, Weihnachtsfeier, um nur einige zu nennen – Es waren wieder jede Menge Aktivitäten im Terminkalender des abgelaufenen Jahres.

Im Anschluss folgt der Bericht des Hauptkassiers Andreas Geider. Anhand seiner Präsentation kann er den Anwesenden anschaulich und präzise die Zahlen bezüglich der Einnahmen, Ausgaben, Kontostände und Vereinsvermögen bekanntgeben.

Zum Punkt „Aussprache zu den Berichten“ gibt es nur kleinere Rückfragen die auch gleich beantwortet werden können, sodass mit dem nächsten Tagesordnungspunkt „Bericht der Kassenprüfer“ weitergemacht werden kann. Kassenprüfer Rigobert Thome bescheinigt eine einwandfreie Kassenführung, Sänger Rouven Dittmann beantragt danach die „Entlastung der Vorstandschaft“, die einstimmig erfolgt.

Es steht nun die Neuwahl der Vorstandschaft an, die nach Abstimmung nachfolgend per Akklamation durchgeführt werden kann. So ergeben die Wahlen:

  1. Vorsitzender: Michael Pisot
  2. Vorsitzender: Michael Thome
  3. Hauptkassier: Elke Hofmann
  4. Schriftführer: Karlheinz Dittmann
  5. Sprecherin des Frauenchores: Johanna Göft
  6. Sprecherin der Garde: Svenja Thome
  7. Bereich Singen: Norbert Anzlinger
  8. Bereich Event: Stephan Linder
  9. Bereich Koordination Förderverein: Andreas Geider
  10. Bereich Info: Claudius Becker
  11. Bereich Jugend: Pascal Thome
  12. Koordination Bau: Michael Thome
  13. Kassenprüfer: Bernhard Schuhmacher und Rigobert Thome
  14. Fähnriche: Sieglinde Steinhauser, Eva-Maria Freudenberg, Pascal Thome, Bernhard Schuhmacher, Wolfgang Hahn

Sieglinde Steinhauser scheidet aus der Verwaltung aus. Ihr und Andreas Geider der das Amt des Hautkassiers abgibt, jedoch den Bereich „Koordination Förderverein“ übernimmt, dankt der 1. Vorsitzende ganz besonders für das ehrenamtliche Engagement der vergangenen Jahre zum Wohle des Vereins und seiner Mitglieder. Er wünscht der neuen Verwaltung einen guten Start und viel Erfolg für die bevorstehende Arbeit und den Herausforderungen in den nächsten Jahren.

Der wohl wichtigste Punkt unter „Verschiedenes“ war der Ausblick auf die geplanten Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2020. Der 2. Vorsitzende Michael Thome schildert hierzu den geplanten Ablauf und den gegenwärtigen Stand der Planungen. Er gibt aber auch zu bedenken dass dem Verein noch eine Menge Arbeit bevorsteht und das dabei die tatkräftige Unterstützung jedes Einzelnen im Verein notwendig ist. Dieses spricht auch der Ehrenvorsitzende Willi Stegmüller nochmals an und plädiert an alle Sängerinnen, Sänger und Vereinsmitglieder hier doch mit Freude und Motivation an einem Strang zu ziehen damit das Fest ein voller Erfolg für uns alle wird.

Zum Schluss bedankt sich der 1. Vorsitzende Michael Pisot noch bei allen Anwesenden, auch besonders bei allen Beteiligten die zum Gelingen der Versammlung beigetragen haben. Nach zwei weiteren Liedern des Männerchores endet die diesjährige Mitgliederversammlung.

Helmut Bellemann wurde 80 Jahre alt

Am Dienstag, den 26.02.19, feierte unser aktiver 2. Bass Sänger Helmut Bellemann seinen 80. Geburtstag.
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Eingeladen hatte er seine Sangeskameraden jedoch einen Tag später, am Mittwoch, den Tag der wöchentlichen Chorprobe des Männerchores. Nach der Singstunde begaben sich alle Sänger in die Gaststätte um ihn mit ein paar Liedern zu erfreuen. Dirigiert wurde der Chor an diesem Abend von Georg Feuerstein.
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Nach ein paar Liedvorträgen richtete unser 1. Vorsitzende Michael Pisot die Grußworte an den Jubilar.

Helmut singt schon über 45 Jahre im Chor, war über 15 Jahre in der Verwaltung tätig und wurde im Jahre 2004 zum Ehrenmitglied ernannt. Seitens des Badischen Chorverbandes wurde er 2012 für 40 Jahre aktives Singen ausgezeichnet. Nach weiteren Liedvorträgen dankte das Geburtstagskind den Sängern und lud sie noch zum gemütlichen Beisammensein ein.
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Der GV Frohsinn 1920 e.V. wünscht dir Helmut alles erdenklich Gute, noch viele Jahre in Freude und Gesundheit und das du noch lange in unseren Reihen singen kannst. Danke auch nochmals deinen Einsatz über all die Jahre zum Wohle des Vereins.

Bunt gemischte Prunksitzung des GV „Frohsinn Rot“

Ohne Vorankündigung markierte ein Donnerschlag der großen Trommel den Beginn der Prunksitzung des GV Frohsinn und sofort stiegen auch die übrigen Instrumente der „Bäramaddl“ in die Guggemusik mit ein.  Mit Evergreens wie „I’m a believer“, Schlagern wie „wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ oder einem Faschingsmedley bestehend aus Klassikern wie „Humbatätärä“ machten sie klar, dass es einen ruhigen Start mit ihnen nicht geben wird.

Nach dem krachenden Start der von André Heß geleiteten Kronauer Gruppe begrüßte Sitzungspräsident Michael Back das Harres-Publikum zum „besten Programm der Welt“ und präsentierte sogleich seinen Hofbarden Özer Dogan, der unterstützt von Thomas Metzger am Schlagzeug die erste Schunkelrunde einleitete und auch im folgenden Programmverlauf die passenden musikalischen Einwürfe lieferte.

Den ersten „Gardeeinsatz“ gab es mit einer Fusion von Junioren- und Seniorengarde. Immer öfter versucht sich die „Gardefamilie“ des GV Frohsinn Rot an altersübergreifenden Kooperationen, dieses Mal einstudiert von Mona Vetter, Svenja und Selina Thome. Die Bewegungsmuster beider Formationen verwoben sich schrittweise zu einer Einheit, synchron und passend zur Musik von Maroon 5 („Move like Jagger“) – die erste „Rakete“ war damit überfällig.

Ein Lehrstück fürs familiäre Zusammenleben, aber auch im lokalen Dialekt lieferte Günther Gottschall: „Was Iiiich fer än Ärja ghat heb“ – dahinter stecken kann natürlich nur die Frau. „Und was hot die widda für Geschiss verführt!“ Dann ging es munter in die Details des Ehelebens, von Labello für Hämorrhoiden, über Trennkost („Sie ist in de Küch ich in de Garage!) bis hin zum Lifting als Geheimtipp für Männer auf Brautschau. Zahlreiche Lacher und einige neue Erkenntnisse später entließ das Publikum den Büttenredner unter warmem Applaus.

„Das Adrenalin hält sie so spät noch fit“, kündigte Präsident Back den Auftritt der Jüngsten an: Zum Neue-Deutsche-Welle Klassiker Da-Da-Da (Trio) und zur „Ducktales“-Titelmelodie  tanzte die von Mia und Svenja Thome trainierte Minigarde sich in die Herzen des Publikums. Tapsig, goldig aber doch auch schon sehr professionell für ihr Alter präsentierten sich die Mädchen im Alter von 4-6 Jahren dem Publikum, das sie auch nur nach einer Zugabe ziehen ließ.

Der dann folgende Auftritt von „Hildegard“ alias Helga Kowohl – für sie die Jungfernfahrt auf dem Narrenschiff des GV Frohsinn – schlug an Deck ein wie eine Bombe. „Ich such än Mann, und des schon lang!“ Warum der alten Jungfer das trotz ihres überaus erotischen Auftritts nicht gelingt, dürfte niemand verstehen: „Wenn ich Eis ess, do stöhnt sogar ä Waffl!“ Das selbsternannte „heiße Luder“ schöpfte aus dem Vollen und zog alle Register. Das Publikum hatte sie im Nullkommanix um den Finger gewickelt, hatte sie doch gleich zu Beginn festgestellt: „Dohin isch Potenzial“ Mit „Aaaa- Attacke“ führt sie gar erfolgreich eine neue Wendung ins Sitzungsvokabular ein. Am Ende mutiert die alte Dame gar noch zu DJ Ötzi und Helene Fischer und becirct die Zuschauer mit Tanzeinlage – die Ovationen nahmen kein Ende.

Sogleich enterten die „Piratinnen“ der Maxigarde die Planken und lieferten zur Musik von „Fluch der Karribik“ (Hans Zimmer) gekonnte Tanzeinlagen. Spagate und fliegende Beine sorgten für allerhand „Action“ im Saal. Trainerinnen der 8-12 jährigen Mädchen waren Anna Kasamasch und Ramona Thome.

Das bewährte Gesangsduo Johanna Göft und Michael Thome steuerte Schlager zum Programm bei. Mit „Im Wagen vor mir“ (Henry Valentino &Uschi), „Rot, rot, rot, Rot sind die Rosen“ (Robert Jung)  sowie „Warum hast du nicht nein gesagt“ (Roland Kaiser) überzeugten sie im Duett, mit „Joana“ (Roland Kaiser) Michael Thome im Solopart.

Nach der Pause lief das Fanfarencorps Rauenberg im Saal auf. Mit viel Blech und Wums intonierte die von Hans-Peter Menges geleitete Gruppe weitere Schlager, etwa „eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ (Jürgen Marcus) oder „Fürstenfeld“ (STS) sowie bekannte Poptitel wie „Sweet Caroline“ (Neil Diamond).

„Im spirituellen Regen“ wollte der schon lang bekannte Mönch vom Orden des offenen Krugs (mit bürgerlichem Namen Marius Sandritter) die Festgemeinde nicht sitzen lassen und machte sich daher auf, stattdessen der Lokal- und Weltpolitik die Leviten zu lesen. Vom als „Roter Eiffelturm“ betitelten Baukran in der Hauptstraße bis ins Oval Office nach Washington – vor nichts machten seine scharfen Tiraden halt.

Schließlich hatte auch die Juniorengarde (10-14 Jahre; Trainerinnen Mona Vetter und Svenja Thome) ihren Soloauftritt: Unter dem Motto „Welcome to the jungle“ (Folg mir in den Dschungel) entführten die jungen Tänzerinnen das Publikum zu Shakiras „Whacka Whacka“ in abenteuerliche Welten und stellten ihr tänzerisches Talent unter Beweis.  

Auf diesen Tanzbeitrag folgte erneut Marius Sandritter, dieses Mal in zivil, Goethes Faust in der Fassung von Herbert Burghardt rezitierend: „Faust in 5 Minuten“ nennt sich das Werk und alles ist drin: Mephisto, der Pudel und sein Kern, Gretchen und Faust eben. Kein typisches Sitzungsrepertoire, aber sehr humorvoll und gekonnt vorgetragen – die Allgemeinbildung war damit wieder aufgefrischt: „Und die Moral von der Geschicht, geh zum Teufel besser nicht. Du siehst ja was du davon hast, der Bruder tot, die Frau im Knast!“

Bei der nächsten Tanzkooperation harmonierten Senioren- und Maxigarde in einem Showtanz zum Musical Tarzan. Selina Thome hatte die Choreographie der großen „Affenbande“ einstudiert und ein beeindruckendes Gewusel entstand auf der Bühne zu Phil Collins‘ berühmtem Soundtrack. Baby Tarzan (Lia Kasamasch) bezeugte jedenfalls mit seiner Mutter Anna, dass die Garde sich um den Nachwuchs keine Sorgen machen muss – zum Dahinschmelzen. Klar dass die Närrinnen und Narren das gleich noch mal sehen wollten.

Der Frauenchor des GV Frohsinn schmetterte unter Leitung von Christoph Rehorst eine bunte Mischung verschiedener Gute-Laune-Hits, etwa DJ Ötzis Titel  „Anton aus Tirol“ oder „Hey Babe“! Selbstbewusst verabschiedeten sie sich mit „Die Nr. 1 in Rot sind wir!“

Einen umjubelten Gastauftritt hatte schließlich der „Zirkus des Horrors“ in Form eines ausdrucksstarken Showtanzes des Männerballets, einstudiert von Anne Rosenbauer und Tina Heinzmann. Zu Tschaikowskys Blumenwalzer tanzten blutverschmierte Harlekine, ein Gruselclown und eine mysteriöse Spielfigur  filigran über die Bühne und steigerten sich in ihrer Gruselpersiflage auf das Ballett als solches bis in Ekstase.

Auf die Zugabe nach dem rauschenden Applaus folgten die Dankesworte des Sitzungspräsidenten und nach der gemeinsamen Polonaise aller Akteure ging die Party an der Bar weiter.

 

Tobias Rehorst,
Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung

Winterfeier Frauenchores am 25.01.2019

Der FCH hielt seine Winterfeier am letzten Freitag am Albertushof ab.
Gebucht war eine Weinprobe. Für die entsprechende Grundlage in Form von Fingerfood sorgte der FCH selbst.

An diesem Abend erfuhren wir u. a. aus welchen Trauben die Weine hergestellt werden. Durch „Ansehen, Schwenken, Riechen und ….. Schmecken“ wurden diverse Weine vorgestellt. Nicht zuletzt wurde uns sehr bewusst, wieviel Arbeit und Mühe in einer Flasche Wein steckt. Bei jeder neuen Probe gab es viel Informatives z. B. dass bei jeder Flasche deutschen Sekts, die gekauft wird, tatsächlich betragsmäßig 1,02 € in den Staatssäckel (Sektsteuer) wandert. Ab und zu werden wir den Staat halt unterstützen.

Insgesamt war es eine sehr interessante Weinprobe und gelungene lustige Winterfeier.

An dieser Stelle möchten wir uns alle nochmals bei Erwin Peter für den tollen Abend bedanken, ebenso bei Johanna, die die Organisation übernommen hat.