Sehr großes Interesse bei der Konzeptvorstellung des Projektchores

Am Freitag, den 18.10.13 um 19 Uhr war es soweit:

Im Saal des Gasthauses zur Sonne in Rot hatten sich ungefähr 80 Interessierte Männer, Frauen und Kinder eingefunden, die von Thomas Reisig begrüßt wurden. Nach einigen kurzen Worten zu seiner Person stellte er das Konzept vor und erläuterte die Möglichkeiten eines Projektchors, bei dem gegenseitiges Kennenlernen, Geselligkeit, Spaß am Singen und die Mitbestimmung der Mitglieder hinsichtlich der Lieder und Auftritte im Vordergrund stehen.

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Zahlreiche Fragen der Anwesenden wurden von ihm beantwortet, unter anderem z.B. die „Teilnahme des Chores an möglichen Events und die Durchführung von Freizeitaktivitäten der Chormitglieder“, die „einfache Ermittlung der Stimmlagen der Chormitglieder ohne die Notwendigkeit vorsingen zu müssen“.

Zum Abschluss bemerkte Reisig, wir wollen nicht an Wettbewerben teilnehmen. Die Töne werden also nicht auf die Goldwaage gelegt, wohl aber der Spaß an der gemeinsamen Sache. Mitmachen kann jeder, auch wenn er bei der Info-Veranstaltung oder den ersten Singstunden nicht teilgenommen hat, ein Platz wird immer frei sein.

An die Anwesenden wurden Infokarten mit Mailadressen von Ansprechpartnern für Fragen, Anregungen, Liedvorschläge  oder Kritik verteilt. Liedvorschläge müssen verständlicherweise auf ihren möglichen Einsatz in diesem Chor hin überprüft werden.

„Last but not least“ endet der Chor mit der Abschlussfahrt im August 2015 nach Schottland, bei der als Highlight der Besuch des Military Tattoo in Edinburgh steht und ein Abstecher an den See Loch Lomond, nicht zuletzt weil das gleichnamige Lied letztendlich der Auslöser für das Projekt war.

Die Info-Veranstaltung wurde mit einem gemeinsam gesungenen Kanon beendet, der sich sehr viel versprechend anhörte und Lust auf „Mehr“ macht. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde noch ein Foto der Teilnehmer gemacht wurde, bei dem leider dann schon einige fehlten.

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Zum Abschluss noch ein Resümee und ein Ausblick von Thomas Reisig:

„Es hat mir einen  riesen Spaß gemacht den vielen Interessenten die Idee des Projektes zu vermitteln. Oft ist es der erste Eindruck der zählt, und der war bei mir durchweg positiv. Bei den Anwesenden Männern, Frauen und Kindern hatte ich auch das Gefühl, dass die Chemie stimmt und dass wir zusammen die angestrebten Ziele erreichen werden, ohne dass der Spaß und die Geselligkeit zu kurz kommen. Ich bin gespannt auf die Lied- und Auftrittsvorschläge und  die weiteren Ideen der Teilnehmer. Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit und die Arbeit an unseren gemeinsamen Zielen.

Bis Mittwoch….
Euer Thomas Reisig“

Nachlese zur Straßenkerwe 2013

Beim Aufbau der Überdachung in „Karls Hof“ wurde dieses Jahr eine andere Konstruktion angewendet. Für den langen, schmaleren Eingang wurden drei  kleinere Zelte angeschafft die dann aneinander gekoppelt wurden. Das große Zelt konnte an einem Vormittag aufgebaut werden. Die schweren Balken wurden weg gelassen, und somit die Aufbauzeit von 4 auf 2 ½ Tage reduziert. Da die „Rentnerbrigade“ auf Grund ihres hohen Alters immer mehr wegbricht, wurde der Auf- und Abbau von den jüngeren Sängern bewerkstelligt.

Der Getränkeverkauf wurde aus einem der Holzhäuschen der Gemeinde getätigt. Daran schloss sich die Werbeecke für den zu gründenden Projektchor mit dem Ziel 2015 nach Schottland zu reisen. Der Tresen mit einem Whisky-Angebot wurde gut angenommen.

Die Vorstandschaft musste 150 Personen aufbieten, die an ihren Plätzen eingesetzt wurden. Durch persönliche Ansprache kamen auch Freunde der Sängerinnen und Sänger als Helfer zum Einsatz und sogar Mitarbeiter aus Rauenberg und Tairnbach. Trotz des widrigen Wetters wurde die Kerwe durchgezogen und am späten Montagnachmittag, nach großartigem Einsatz, war alles wieder abgebaut.

 

Um 18.00 Uhr waren alle Helfer zum wohl verdienten Kerweessen und fröhlichen Beisammensein ins Gasthaus „Zur Sonne“ eingeladen. Der Vorsitzende begrüßte die Anwesenden und dankte allen, die sich eingebracht haben: Den Sängern für den Auf- und Abbau, dem Ehepaar Magnus und Gisela Thome, die schon immer ihr Grundstück zur Verfügung gestellt haben, den Damen des Frauenchores, den Kuchenspenderinnen, den Damen und Mädchen der Tanzgarde für ihren Kuchen- und Kaffeeverkauf, allen Frauen und Männern die eine oder gar zwei Schichten übernommen haben. Dietmar Weis (Zwiebelschneiden) und der Hauptkassier Bernhard Schuhmacher waren immer da.

Dank gebühre auch den Gruppen der Narreninitiative (NIT) Tairnbach und des Fanfarenzugs Rauenberg. Der Vorsitzende dankte nicht zuletzt den Sängern der Harmonie St. Leon und des Frohsinn Kronau, die mit ihren Liedern den Sonntag Vormittag bereicherten. Er wies aber auch darauf hin, dass immer eine neue Logistik erdacht werden müsse, um Fehler zu vermeiden, und die Grenze der Belastbarbarkeit erreicht sei.

Ermüdet, aber zufrieden viel geleistet zu haben, verbrachte die Sangesfamilie den Abend des Kerwemontags.