Generalversammlung des GV Frohsinn Rot 1920 e. V.

Ehrungen, Wertungssingen, Gründung eines Projektchores, Tanzgarde und viele Aktivitäten

Die diesjährige Generalversammlung fand am Samstag, den 29.03.2014, im Vereinslokal Gasthaus „Zur Sonne“ statt.  Die Einladung mit Tagesordnung wurde mehrmals im Gemeindeblatt rechtzeitig veröffentlicht.  Der 1. Vorsitzende Andreas Geider begrüßte die anwesenden Mitglieder vor allem den Ehrendirigenten Kuno Schnader, den Beauftragten des Kurpfälzischen- und Badischen Chorverbandes Herrn Schirmer, die Ehrensänger sowie die Ehrenmitglieder.  Zum Auftakt sang der Männerchor unter der Leitung des Vizedirigenten Georg Feuerstein „Lord, I want to be a Christian“, „Ein wandernder Geselle“ und mit „Stern auf den ich schaue“ leitete man über zur Totenehrung der verstorbenen Mitglieder: Eucharius Thome, Rudi Steinhauser, Erika Reis, Bruno Steinhauser, Sofie Thome, Alois Back.

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Von Seiten des Badischen und Deutschen Chorverbandes nahm Herr Karl-Heinz Schirmer die Ehrung für langjährige 
Sängertätigkeit vor:
60 Jahre: Erwin Speckert, Willi Schuhmacher
50 Jahre: Hans Zensen
40 Jahre: Edwin Billmaier
25 Jahre: Dietmar Weis

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Vom Verein wurden folgende passive Mitglieder geehrt:
60 Jahre: Helmut Schmitt, Bruno Thome, Alfons Becker, Walter Wagner
40 Jahre: Edwin Heinzmann, August Back, Bruno Feuerstein
25 Jahre: Gerhard Schuhmacher, Michael Back, Bernd Schmitt

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Weitere Ehrungen erfuhren die aktiven Sängerinnen und Sänger:
10 Jahre: Jutta Bitsch, Petra Geider, Monika Sombrowski. Rouven Dittmann, Benjamin Speckert
20 Jahre: Georg Feuerstein
30 Jahre: Roland Schwarz

Zu Ehrenmitglieder ernannt wurden:
Dietmar Weis, Rudi Rusnyak, Gerhard Thome, Hilde Vetter, Christa Bellemann, Werner Weis, Elisabeth Müller, Martha Dammert, Alma Back, Gertrud Leberer.
Die Ernennung zum Ehrensänger erreichte Hans Zensen.

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Die Generalversammlung genehmigte vier Anträge zur Ernennung zum Ehrenmitglied im nächsten Jahr sowie einen Antrag zur Ernennung zum Ehrensänger.

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Im Frauenchor erhielten einige Frauen für fleißigen Singstundenbesuch ein Sängerinnen
glas:

Peichl Christa, Sieglinde Steinhauser, Stegmüller Waltraud, Hofmann Elke, Bitsch Jutta, Geider Valeria, Thome Ute.
Die fleißigsten Männer konnten ein Glas oder eine Fl. Wein bekommen:
Stegmüller Willi, Laier Willi, Stegmüller Adalbert, Feuerstein Georg, Bellemann Helmut, Bellemann Walfried, Weis Dietmar, Speckert Erwin, Schuhmacher Wilhelm, Thome Michael, Bauer Fritz.

Weinpräsente für besondere Ämter bekamen die Vizedirigenten Georg Feuerstein und Willi Laier; die Pressewarte Valeria Geider, Willi Laier; die Notenwarte Rita Obermaier, Anke Drescher und Stephan Linder; der Baubeauftragte Willi Stegmüller; für die Besorgung der Fahne bei Beerdigungen: Anton Schuhmacher; die Sänger, die von auswärts kommen: Volker Jobst, Roland Schwarz, Claudius Becker, Bernd Stegmüller und Michael Pisot.

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Es folgte nun der akkurate Vortrag des Schriftführers Wolfgang Hahn, in dem er auf die Aktivitäten des Frohsinn einging. Das gelungenste Unternehmen des Männerchores war, nach 5-jähriger Abstinenz wieder am Wertungssingen teilzunehmen.  Nach einem Jahr akribischem und nachhaltigem Üben, wobei Dirigent Thomas Reisig besonders auf Atmung und vokales Singen Wert legte, war es ihm gelungen, den Sängern zu einem neuen Chorklang zu verhelfen. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Daneben hat der Männerchor 18 weitere Auftritte bewältigt: Geburtstagsständchen, Hochzeits- und Begräbnissingen, Seelenämter, Auftritte bei befreundeten Vereinen, bei Festen ansässiger Vereine und der Kirchengemeinde, das Singen beim Weihnachtsmarkt, im Haus Mathilde und in der Kirche St. Mauritius am 2. Weihnachtsfeiertag.  Viele Auftritte fanden unter der Leitung des Vizedirigenten Georg Feuerstein statt, dem die Vorstandschaft besonders dankte. Der GV Frohsinn Rot besteht zur Zeit aus 44 Sängern mit einem Durchschnittsalter von 59 Jahren.

Der Frauenchor unter der Leitung ihres Dirigenten Gerhard Schramm hat ebenfalls ein beträchtliches Niveau erreicht und ist eine besonders unternehmungslustige Gruppe. Sie hatten 12 öffentliche Auftritte bei Freundschaftssingen und Veranstaltungen innerhalb und außerhalb unserer Gemeinde. Das Highlight war ihr Konzert im vollbesetzten Pfarrheim, bei dem der Frauenchor mit Begeisterung und Leidenschaft zu einer Hochform auflief und den Zuhörern viel Freude bereitete.  Weitere Auftritte waren beim Hof-und Scheuerfest in Horrenberg, beim Liedertag der Harmonie St. Leon, natürlich beim Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag und beim Fasching im Harres.  Außerdem gibt es immer wieder Aktivitäten wie, ein Spargelessen in der „Sonne“, die Organisation des Ferienspaßes, ein Ausflug nach Mannheim mit Stadtführung und Besuch der SAP-Arena. Die Straßenkerwe wäre ohne ihre fleißige Mithilfe gar nicht mehr durchführbar. Im Chor singen 29 Frauen im Durchschnittsalter von 49 Jahren.

Eine weitere hochaktive Gruppe beim Frohsinn ist die Tanzgarde, die aus 56 Personen besteht und in Minis, Junioren und Senioren unterteilt sind. Ihre Sprecher- und Trainerinnen sind Tina Heinzmann, Anne Rosenbauer mit drei weiteren Übungsleiterinnen. Auf der Suche nach Sponsoren für neue Gardekostümen ist es Tina Heinzmann gelungen, dass ihr Hans Schöbinger, 1. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank Rot, eine Spende von 1000.- € übergeben konnte.  Bei der Jahresversammlung der Volksbank im Harres revanchierte sich natürlich die Tanzgarde mit ihrem Auftritt. Weitere Tänze zeigte sie beim Königsball der Schützenvereine in Tairnbach, bei Familie Vetter und in Sandhausen.  Im Harres beim Fasching ist sie mit ihren Gruppen nicht mehr wegzudenken.

Ein besonderes Novum fand am 18. Oktober statt:  Der GV Frohsinn gründete einen Projektchor. Zum ersten Treffen erschienen überraschend 80 interessierte junge Frauen und Männer.  Mit Thomas Reisig, dem Initiator dieses Vorganges, findet seitdem alle vierzehn Tage eine Singstunde statt. Vorstandschaft und Dirigent wollen damit der Überalterung begegnen, und es sind schon interessante Ziele gesteckt.

Der Weinort Oppenheim/Rh. war mit seinem Höhlenlabyrinth unter dem Zentrum der Stadt und einer weinselige Fahrt im Planwagen durch die Weinberge mit herrlicher Aussicht, ein attraktives Ausflugsziel.  Im August wurde mit 30 Kindern ein Ferienspaß durchgeführt.
Nachdem die Metzgerei Volker und Galina Back die Pacht des Gasthauses „Zur Sonne“ aufgegeben hatte, konnten im November die neuen Pächter Eugen Hemberger mit seiner Lebensgefährtin Kathi Stark die Führung des Vereinslokals übernehmen.
Der ganze Verein feierte wieder die Roter Straßenkerwe, zu der 150 Helfer aufgeboten werden mussten, eine logistische Herausforderung für die Vorstandschaft.
Bei der Nikolausaktion wurden Kinder in 45 Familien besucht. Der Reinerlös wurde aufgeteilt in eine Spende für Rutteete/Uganda, worüber Sangesfreund Joachim Classen beim Singstundenabschluss einen ausgezeichneten Vortrag hielt, und mit Sohn David vor Ort tätig war. Der andere Teil ging an den Freundeskreis des Hauses Mathilde.

Hauptkassier Bernhard Schuhmacher gab präzise Zahlen und Fakten zu Einnahmen, Ausgaben und Konten des Vermögens bekannt. Die vor zwei Jahren durchgeführte Totalrenovierung des Vereinslokals, vom Dachgeschoss bis zu den Toiletten und dem Hof mit Biergarten, hat hohe Summen verschlungen, doch es sind noch beruhigende Rücklagen vorhanden.  Kassenprüfer Rigobert Thome bestätigte Bernhard Schuhmacher eine tadellose Kassenführung.

Die Entlastung nahm Willi Laier vor, der besonders dem 1.Vorsitzenden Andreas Geider und allen Mitgliedern der Vorstandschaft für ihre geleistete Arbeit dankte.
Abschließend erläuterte der 1. Vorsitzende noch den geänderten Modus des Begräbnissingens durch den Männerchor.  Nach zwei weiteren Liedern der Sänger mit Vizedirigent Georg Feuerstein dankte Andreas Geider den zahlreichen Anwesenden für ihr Kommen und schloss die Generalversammlung.

 

Joachim Classen beging seinen 60. Geburtstag

—  Rot wurde dem Hamburger zur 2. Heimat

An diesem Datum, den 06.03. 2014, befand er sich jedoch mit Ehefrau Helga in Südspanien und Portugal.  Deshalb, so verkündete der 2. Vorsitzende Michael Thome, müsse dieser Geburtstag im Vereinsheim „Zur Sonne“ nachgefeiert werden; denn Joachim Classen sei vom „Frohsinn“ nicht mehr wegzudenken.

In Hamburg sei er zur Schule gegangen und habe sein Abitur abgelegt.  Sein frühes Hobby habe er beim Roten-Kreuz betrieben, wo er an Rettungseinsätzen beteiligt und als Ausbilder tätig gewesen sei.  Bis heute stelle er sich als Sanitäter bei Veranstaltungen zur Verfügung.  Durch seine Initiative sei die „Sonne“ Standort eines Defibrillators geworden.  Er sei seiner späteren Ehefrau Helga nachgereist, die – ehemals Lehrerin – bei der SAP Karriere gemacht habe.  Ende der 80er Jahre seien sie dann nach Nordbaden übergesiedelt und hätten in Rot eine Wohnung bezogen.  Da habe er sich weitgehend der Erziehung Ihres gemeinsamen Sohnes David gewidmet.

Michael Thome berichtete weiter, dass Joachim Classen 1990 dem „Frohsinn“ beigetreten und bis heute mit seiner sicheren Stimme Sänger im 2. Bass sei und auch als Solist auftrete.  Als Mitglied in der Vorstandschaft wurde sein Organisationstalent schnell erkannt.  Bei der Straßenkerwe sei er beim Auf- und Abbau der Sicherheitsbeauftragte.  Zusammen mit Sohn David leisten beide einen „Kassen Marathon“ ab.  Bei Konzerten habe er sich auch als Moderator bewährt.  Für dieses vielseitige Engagement für den Gesangverein bedankte sich der 2. Vorsitzende ganz herzlich.  Er habe auch zwei Ehrungen entgegen nehmen dürfen, in den Jahren 2000 und 2010 für 10 bzw. 20 Jahre aktives Singen.

Die Feier wurde unter der Leitung des Dirigenten Thomas Reisig mit mehreren Liedern umrahmt.  Joachim Classen dankte seinen Sangesfreunden vielmals für die freundliche Aufnahme und Akzeptanz.

Er fühle sich sehr wohl in Rot und beim Verein und stellte fest, dass er hier nun mehr Jahre verbracht habe als in Hamburg und somit eine zweite Heimat gefunden habe.  Er lud die Sänger ein zu Essen und Trinken – sie danken für die Einladung.

Helmut Bellemann wurde 75 Jahre alt

Helmut Bellemann beging am 26.2.14 im engsten Familienkreis seinen 75. Geburtstag. Nach der letzten Mittwoch-Singstunde lud er seine Sangesfreunde zu einer Nachfeier ein.

Bei seiner Ansprache drückte der 1. Vorsitzende Andreas Geider aus, dass Helmut Bellemann 1971 in den „Frohsinn“ eingetreten u Sänger im 2. Bass sei, dem auch sein Bruder Hugo (+) angehörte, wie auch bis heute sein Bruder Walfried. 1996 sei er für 25, im Jahr 2001 für 30 Jahre aktives Singen geehrt und 2004 zum Ehrenmitglied ernannt worden. Im Jahr 2012 habe er für 40 Jahre Singen die Ehrung des Badischen Chorverbandes entgegennehmen dürfen.

Der Jubilar, so der 1.Vorsitzende, habe aber auch Verantwortung übernommen. Von 1973 bis 1983 sei er Mitglied der Verwaltung gewesen und von 1989 bis 1999 habe er im Vergnügungsausschuss Ausflüge und Veranstaltungen mit organisiert.
Bei der Straßenkerwe sei er beim Auf- und Abbau immer dabei und versorge die Helfer mit Vesper und Getränken. Mit seiner Lebensgefährtin Barbara und Schwester Gertrud stehe er eine Schicht am Grill. Helmut Bellemann habe sich für den „Frohsinn“ sehr verdient gemacht und dafür bedankte sich Andreas Geider ganz herzlich.

Für die kommenden Jahre wünschte er alles Gute, Wohlergehen und noch viel Freude mit seiner Familie und natürlich beim Gesang und der geliebten Skatrunde.
Die Sänger verschönten die Feier mit ihren Liedern unter der Leitung ihres Dirigenten Thomas Reisig, der beim „Hoch“ und bei „Lord I want to be a Christian“ den Solopart übernahm.

Helmut Bellemann dankte seinen Sangesfreunden und lud sie ein zu Imbiss und Getränken, wofür diese sich auch hiermit ganz herzlich bedanken.