Wiedereröffnung des Gasthauses „Zur Sonne“, dem Vereinsheim des GV Frohsinn Rot

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Am vergangenen Samstagnachmittag (23.12.2013) hatte der GV Frohsinn Rot und der neue Pächter Herr Hemberger mit seiner Lebensgefährtin Frau Stark zu einer Eröffnungsfeier eingeladen. Der 1. Vorsitzende Andreas Geider begrüßte die Schar der Sängerinnen und Sänger, Bürgermeister Dr. Alexander Eger, die Zulieferer, die Vertreter der Presse Frau Hecker–Petrova und Herr Rehorst, den Ehrenvorsitzenden Willi Stegmüller und natürlich das Pächterpaar.

Einfach war die Suche nicht gewesen, die Qualitätsansprüche an das Essen in der auch überregional bekannten „Sonne“ sind hoch, zudem sind neben Gaststätte und Biergarten auch Fremdenzimmer zu organisieren und bereitzustellen, zum Standardrepertoire gehört weiterhin der Sonntagsbrunch im Sonnensaal. Gesundheitliche Gründe hatten die vorherigen Pächter den Rückzug antreten lassen, in der Zeit seit August 2013 bis heute waren die Verantwortlichen des Gesangsvereins nunmehr auf „Pächtersuche“.

Vorstand Andreas Geider wünschte dem neuen Pächter Gesundheit und eine „glückliche Hand“ bei seiner Arbeit, sodass immer wieder auf’s Neue „zufriedene Gäste aus dem Haus gehen“ und hoffte auf gute Zusammenarbeit.

Bürgermeister Dr. Alexander Eger überbrachte neben einem Blumenstrauß ebenfalls Glückwünsche zur Eröffnung. Er freue sich darüber, dass mit der „Sonne“ weiterhin ein Restaurant mit gut bürgerlicher Küche vor Ort sei und so ein breit gefächertes Speiseangebot in der Gemeinde gewährleistet sei.

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Eugen Hemberger hat zuvor den Zehntkeller in Malsch betrieben und sich dort als „singender Wirt“ bekannt gemacht, zuvor arbeitete er unter anderem in Portugal und Frankreich, stellte sich aber auch in Harald Wohlfahrts „Palazzo“ unter Beweis. Selbst jahrelang als Sänger im Chor aktiv, kennt er die Bedürfnisse des Gesangvereins. Bei seiner Arbeit in der Küche legt er großen Wert auf natürliche und gute Zutaten. Dem Verein gegenüber drückte er seine Hoffnung auf gute Partnerschaft aus, zuletzt auch in seiner unverkennbar direkten Art: „Ich bin zu jeder Schandtat bereit!“

Nun sangen die Sänger zu diesem Anlass der Wiedereröffnung unter der Leitung von Vizedirigent Willi Laier das passende Trinklied.

Einen ersten Vorgeschmack davon, was sie zukünftig in dem Restaurant erwartet, erhielten die zur Eröffnung geladenen Gäste anschließend beim gemeinsamen Essen: Ein üppiges Buffet an Köstlichkeiten aus der heimischen Küche ließ keinen hungrig nach Hause gehen.
Alle Anwesenden hatten ihre Freude an diesem schmackhaften Essen. Für diesen gelungenen Einstand bedanken sich die Sängerinnen und Sänger vielmals.

Richard Thome wurde 85

Am Sonntag, den 24. November, feierte das langjährige passive Ehrenmitglied Richard Thome seinen 85. Geburtstag mit Familie und Freunden im Harres.

Die Sänger konnten ihm mit 6 Liedvorträgen unter der Leitung von Georg Feuerstein seinen Ehrentag verschönern. In seiner Rede erwähnte der 1. Vorstand Andreas Geider, dass Richard Thome bereits im Jahre 1960 als passives Mitglied dem Frohsinn Rot beigetreten ist. Zahlreiche Ehrungen von seiten des Vereins  – 25,40, 50 Jahre Mitgliedschaft –  sowie im Jahre 2000 die Ernennung zum Ehrenmitglied konnte der Jubilar entgegennehmen.

Andreas Geider gratulierte und überreichte im Namen des Vereins einen Geschenkkorb, nicht ohne dem Jubilar weiterhin Gesundheit und noch viele Jahre im Kreise seiner Familie zu wünschen. Anschließend gratulierten die anwesenden Sänger persönlich, die vom Jubilar noch zu einem Umtrunk eingeladen wurden.

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Für die großzügige Spende bedankt sich der Verein ganz herzlich !

Die gute Laune war ansteckend – Begeisterndes Konzert des Frauenchores im Pfarrsaal

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Irgendwann ging nichts mehr. Als sich schon kurz nach Einlass andeutete, dass der Platz nicht ausreichen würde, schafften die Helfer noch eilig Stühle herbei. Doch der Pfarrsaal stieß bei rund 200 Gästen an seine Grenzen und so mussten manche das Konzert des Frauenchores des GV Frohsinn Rot im stehen erleben.

Bereut haben durften sie das wohl nicht, denn was die 25 Frauen darboten…
Seit 1996 gibt es den Frauenchor, immer wieder gibt er Konzerte, doch mit einem solchen Ansturm schienen die Sängerinnen nicht gerechnet zu haben.

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Ihre Begrüßung musste Obfrau Waltraud Stegmüller in Teilen spontan ändern, die Überraschung und vor allem die Freude über so viel Interesse war ihr anzumerken. „Zum Chorgesang wird man nicht erkoren, das ist dem Menschen angeboren“, meinte sie. „Geselligkeit und frohe Stunden sind mit dem Chorgesang verbunden“. Und Letzteres bewiesen die Sängerinnen im Verlauf der nächsten Sunden auch.
Ging es zunächst noch recht bedächtig mit „Calypso Gloria“ los, steigerten sie sich immer weiter. Mit Gospels nahm das Konzert zunehmend Schwung auf. Da schnipsten die Sängerinnen mit den Fingern und im Publikum wippten die Füsse mit. Spätestens bei Marius Müller-Westernhagens Hit „Es geht mir gut“ war die gute Laune dann auch im Publikum angekommen.
Der Frauenchor glänzte bei seinem Konzert jedoch nicht nur mit Stimmung. Auch stimmlich hat Dirigent Gerhard Schramm seiner Gruppe in den vergangenen sechs Jahren, seit er die Chorleitung innehat, den letzten Schliff verliehen.
So kam „I dreamed a Dream“ aus dem Musical „Les Misérables“ schon verdächtig dem nahe, was sonst ein gemischter Profichor in großen Häusern auf die Bühne bringen. Und das, obwohl im Pfarrsaal lediglich Frauen sangen.

In einem weiteren Musicalstück glänzte vor allem eine: Mit ihrer kräftigen Stimme sorgte Johann Göft bei ihren Soloparts in „Wishing you were somehow here again“ aus dem „Phantom der Oper“ für Gänsehautmomente. Bei „Big Spender“ hatte indes Susanne Pfauser ihren großen Auftritt als Souldiva.

So war es am Ende nicht verwunderlich dass das Publikum die rot schwarz gekleidete Damen nicht ohne Zugabe gehen lassen wollte. Und bei so viel guter Stimmung nach solch frohen Stunden kam dafür nur ein Stück in Frage „Oh happy Day“ wurden die Gäste in einen „happy“ Abend entlassen.